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Helfer*Innen gesucht

Unsere Vision:

Die Rüttmatt soll für ihre BewohnerInnen ein Ort sein, an dem Tier, Mensch und Natur im Einklang leben

  • wir streben wo immer möglich geschlossene Kreisläufe an und möchten einen hohen Selbstversorgungsgrad erreichen
  • uns ist es wichtig, dass Nutztiere so gut wie möglich und möglichst tiergerecht gehalten werden
  • unseren Böden tragen wir Sorge
  • wir rechnen damit, dass sich in 4 - 7 Jahren erste natürliche Gleichgewichte einstellen und die Arbeit weniger wird

Bist du interessiert, halbtagesweise mitzuhelfen, sei es beim Holzverarbeiten, Heuen, Misten, ...? Bei uns bieten sich immer wieder Gelegenheiten, tatkräftig Hand anzulegen. Falls wir dich auch kurzfristig anfragen dürfen, melde dich auf ichwillauspowern@rüttmatt.ch.


Wir nehmen dich gerne auf unsere Helferliste auf und kontaktieren dich, sobald es bei uns konkret wird. Einverstanden?

Wir freuen uns auf dich !


Sonja und Robert Züllig-Morf



Heuete: 5 Tage ohne Regen

Sobald die Wetterprognosen fünf Tage ohne Regen melden, geht's los: Die Heuete auf der Rüttmatt. Da wir aus unserem Gras keine Silage herstellen und unser Heustock nicht belüftet werden kann, können wir nur absolut trockenes Heu eintragen. Balken- oder Zweiachsmäher und ein Bandrechen sind die einzigen Hilfsmittel, die wir einsetzen. Gewendet wird von Hand, sodass wenig Bröckelverlust entsteht. Dadurch wird das Heuen schon fast zur meditativen Arbeit. Schon ausprobiert? Nein? Wir bieten die Gelegenheit. Die Wetterprognosen bestimmen, wann's losgeht.

So geht es bei uns nicht zu und her. Mit allen Vor- wie Nachteilen.

Jetzt erhältlich: Weiden Kultursorten

Ob zu Flechtzwecken, als Bindeweide im Rebbau oder als Trachtpflanze in der Imkerei; Weiden werden seit Jahrhunderten vom Menschen verwendet, angepflanzt und auf Nutzen selektioniert. Wie Weiden kultiviert werden, welche Sorten für welche Verwendung geeignet sind und was es zur Handhabung des Materials zu wissen gibt, soll dieses reich bebilderte Buch aufzeigen.

Sonja Züllig-Morf


1. Auflage 2019, 17 x 24 cm, Broschur

ISBN 978-3-7225-0179-6



www.salicetum.ch


Pleiten und Pannen

Wenn die Quelle versiegt

Gestern, also Ende Oktober, haben wir unsere Mieter darüber informiert, dass unsere Brunnenstube leer ist. Das sieht dann so aus (vgl. rechts). 3000l Nichts.

Immerhin liefert fir Quelle noch 0,7l/Minute, wovon ein geringer Teil auch nach 300m Leitung noch im Haus ankommen. Und der Boden um die Quelle ist trotz der Trockenheit immer noch feucht. Wasser ist also da, will aber nicht gefasst werden.


Als Sofortmassnahmen sind alle RüttmättlerInnen aufgefordert wohlüberlegt mit der Ressource umzugehen, will heissen

  • keine langen Duschorgien mehr
  • Waschmaschine nur noch gefüllt laufen lassen
  • Wasser predigen und Wein trinken
  • sparen, sparen, sparen ...


Nach einer Woche hat sich die Sitution etwas entschärft. Die Brunnenstube ist wieder zu 1/5 mit Wasser gefüllt.


Trotzdem müsste die Quelle mehr Wasser hergeben. Wir vermuten nun, dass die Drainage nicht optimal ausgeführt wurde und zu nahe an der Oberfläche verläuft. Ob die Quelle neu gefasst werden muss, ist derzeit Gegenstand von Abklärungen.


PS:

Der heftige Regen führte zu einem grösserne Zulauf, wodurch die Brunnenstube wieder randvoll ist. Zudem führte ein defektes Überdruckventil im Boiler dazu, dass täglich ca 1500l Wasser "versickerten". Ein Übel kommt selten alleine: ungenügende Drainage, kein Regen und ein defektes Überdruckventil leerten die Brunnenstube - so einfach.




Herbststimmung